Annette Mennewisch

01.07.2018

Kinderosteopathie


Die Osteopathie bei Säuglingen und Kleinkindern unterscheidet sich nicht grundsätzlich von der Osteopathie bei Erwachsenen. Die Griffe und Techniken sind aber an den auf Wachstum ausgerichteten Körper angepasst und sehr viel sanfter.

Ich arbeite mit dem Prinzip der „unwillkürlichen Bewegung“- eine Behandlungsform, die sich in hohem Maße nach den Bedürfnisse des Kindes richtet. Sie versucht es da abzuholen, wo es behandelt werden möchte.

Schon vor der Geburt kann es durch Enge im Mutterleib oder ungünstige Lage zu Stress für das ungeborene Leben kommen. Während der Geburt können die Schädelknochen, die noch plastisch und verformbar sind, durch Hilfsmittel oder einen sich verzögernden Geburtsverlauf verschoben werden. Im Bereich der Schädelbasis verlaufen wichtige Hirnnerven, die durch diese Verschiebung unter Stress geraten können.

Dadurch können unter Umständen Funktionsstörungen wie Vorzugshaltung, ein verformter Schädel, Unruhezustände, Saug- und Schluckstörungen, Blähungen oder Spucken auftreten. Diese Phänomene können osteopathisch behandelt werden.


Hinweis:

aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann.

Vielmehr beruhen die Anwendungsgebiete auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapieform (Osteopathie) selbst.

Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl  von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierter Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.